Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 29. Juli 2026
TECHNIK modern – Michael Reihs e.U.
Mariahilfer Straße 49
1060 Wien, Österreich
E-Mail: verkauf@technikmodern.at
Telefon: +43 1 587 74 34
Firmenbuchnummer: FN 8765s
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
UID-Nummer: ATU12096104
Nachfolgend „Verkäufer“ genannt.
§ 1 Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die Lieferung von Waren, die über den Webshop des Verkäufers zwischen dem Verkäufer und seinen Kunden abgeschlossen werden. Maßgeblich ist die bei Abgabe der Bestellung geltende Fassung.
Kunde im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist sowohl ein Verbraucher als auch ein Unternehmer.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags im Rahmen ihrer selbständigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit handelt.
Gegenüber Unternehmern gelten entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden nur, wenn der Verkäufer ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
§ 2 Bestellvorgang und Vertragsabschluss
Die Darstellung der Waren im Webshop stellt kein rechtlich verbindliches Angebot des Verkäufers dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.
Der Kunde kann die ausgewählten Waren vor Abgabe der Bestellung im Warenkorb und im Bestellvorgang prüfen und Eingabefehler mit den dort bereitgestellten Korrekturmöglichkeiten berichtigen. Durch Anklicken des abschließenden Bestellbuttons gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Kauf der im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
Eine automatisch versandte Eingangsbestätigung dokumentiert lediglich den Eingang der Bestellung. Sie stellt noch keine Annahme des Angebots dar, sofern darin nicht ausdrücklich die Annahme erklärt wird.
Der Vertrag kommt zustande, sobald der Verkäufer
- die Bestellung ausdrücklich annimmt,
- die Ware an den Kunden versendet oder zur Abholung bereitstellt oder
- den Kunden zur Zahlung auffordert beziehungsweise die Zahlung einzieht, sofern dies nach der gewählten Zahlungsart die Annahme der Bestellung erkennen lässt.
Treffen mehrere dieser Möglichkeiten zusammen, kommt der Vertrag zu dem Zeitpunkt zustande, zu dem eine davon zuerst eintritt. Der Verkäufer kann eine Bestellung vor deren Annahme ablehnen.
Gesetzliche Rechte des Verkäufers wegen Irrtums, insbesondere bei für den Kunden erkennbar offensichtlich falschen Preis- oder Produktangaben, bleiben unberührt. Ein bereits abgeschlossener Vertrag kann nicht allein aufgrund eines beliebigen Schreib-, Druck- oder Rechenfehlers einseitig aufgehoben werden.
Vertragssprache ist Deutsch. Die Bestelldaten werden im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten gespeichert. Der Kunde erhält die wesentlichen Vertragsinformationen nach Abschluss des Bestellvorgangs auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail. Die AGB können vor Abgabe der Bestellung gespeichert und ausgedruckt werden.
§ 3 Preise, Versandkosten und Abgaben
Gegenüber Verbrauchern verstehen sich sämtliche im Webshop angegebenen Preise als Gesamtpreise einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Zusätzlich anfallende Versandkosten werden dem Kunden vor Abgabe der Bestellung angezeigt. Maßgeblich ist der im Bestellvorgang angezeigte Gesamtpreis.
Bei Bestellungen durch Unternehmer kann eine umsatzsteuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung nur berücksichtigt werden, wenn sämtliche steuerrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind und die erforderlichen Unternehmens-, UID- und Transportnachweise rechtzeitig vorliegen. Die bloße Angabe einer ausländischen Rechnungs- oder Lieferadresse oder die nachträgliche Bekanntgabe einer UID-Nummer führt nicht automatisch zu einer umsatzsteuerfreien Behandlung.
Etwaige Zölle, Einfuhrabgaben oder vergleichbare Abgaben bei Lieferungen außerhalb des steuerrechtlich maßgeblichen Gebiets trägt der Kunde, sofern zwingendes Recht nichts anderes vorsieht.
§ 4 Zahlungsbedingungen
Dem Kunden stehen die im Webshop während des Bestellvorgangs angezeigten Zahlungsarten zur Verfügung. Ergänzende Bedingungen eines ausgewählten Zahlungsdienstleisters werden dem Kunden im Bestellvorgang angezeigt, soweit sie für die gewählte Zahlungsart gelten.
Soweit bei der jeweiligen Zahlungsart nichts anderes angegeben ist, ist der Kaufpreis mit Vertragsabschluss ohne Abzug fällig. Der Verkäufer kann einzelne Zahlungsarten von einer erfolgreichen Zahlungs-, Identitäts- oder Bonitätsprüfung abhängig machen, soweit dies sachlich gerechtfertigt und rechtlich zulässig ist.
Ein Recht auf Skonto besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
§ 5 Lieferung und Abholung
Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden im Bestellvorgang angegebene Lieferadresse und ausschließlich in die im Webshop auswählbaren Lieferländer. Die jeweils voraussichtliche Lieferzeit wird beim Produkt oder während des Bestellvorgangs angegeben.
Teillieferungen sind zulässig, wenn sie dem Kunden zumutbar sind und dem Kunden dadurch keine zusätzlichen Versandkosten entstehen.
Ist eine Zustellung aufgrund einer vom Kunden schuldhaft falsch oder unvollständig angegebenen Lieferadresse, einer schuldhaften Annahmeverweigerung oder einer schuldhaften Nichtabholung nicht möglich, kann der Verkäufer Ersatz der dadurch tatsächlich entstandenen, erforderlichen und angemessenen Kosten verlangen. Eine erneute Versendung erfolgt nach Vereinbarung; hierfür können die zusätzlich anfallenden Versandkosten verrechnet werden. Gesetzliche Rücktritts-, Widerrufs- und Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.
Wählt der Kunde die Abholung im Geschäft, wird er verständigt, sobald die Ware abholbereit ist. Aus einer im Webshop angezeigten Lagerinformation allein folgt noch keine Abholbereitschaft. Die Ware ist während der mitgeteilten Abholfrist zu den angegebenen Geschäftszeiten abzuholen. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bleiben unberührt.
Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Verlusts oder der zufälligen Beschädigung der Ware erst mit Übergabe an den Verbraucher oder an einen von ihm bestimmten, nicht als Beförderer tätigen Dritten über. Hat der Verbraucher selbst einen Beförderungsvertrag geschlossen, ohne eine vom Verkäufer angebotene Beförderungsmöglichkeit zu nutzen, geht die Gefahr bereits mit Übergabe der Ware an den Beförderer über.
Bei Unternehmern geht die Gefahr mit Übergabe der Ware an das mit dem Transport beauftragte Unternehmen über.
§ 6 Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des für diese Ware vereinbarten Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.
§ 7 Rücktritts- beziehungsweise Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Rücktritts- beziehungsweise Widerrufsrecht von vierzehn Tagen zu.
Einzelheiten über Beginn und Dauer der Frist, die Ausübung des Rücktrittsrechts, die Rücksendekosten, die Rückzahlung sowie das Muster-Widerrufsformular ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Verkäufers, die dem Verbraucher vor Abgabe der Bestellung zur Verfügung gestellt und nach Vertragsabschluss auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt wird.
Die gesetzlichen Ausnahmen vom Rücktrittsrecht bleiben unberührt. Dies betrifft insbesondere Waren, die nach Kundenspezifikationen angefertigt wurden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind.
Verbraucher tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung, sofern sie vor Vertragsabschluss ordnungsgemäß darüber informiert wurden. Der Verbraucher haftet für einen Wertverlust der Ware nur, wenn dieser auf einen Umgang zurückzuführen ist, der zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Ware nicht notwendig war.
§ 8 Gesetzliche Gewährleistung und Herstellergarantien
Verbraucher
Gegenüber Verbrauchern gelten uneingeschränkt die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen, insbesondere das Verbrauchergewährleistungsgesetz. Der Verkäufer leistet Gewähr für Mängel, die bei Übergabe der Ware vorhanden sind und innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist hervorkommen.
Bei Waren beträgt die gesetzliche Gewährleistungsfrist grundsätzlich zwei Jahre ab Übergabe. Der Verbraucher kann zunächst die Verbesserung oder den Austausch der Ware verlangen, sofern die gewählte Abhilfe nicht unmöglich oder im Vergleich zur anderen Abhilfe für den Verkäufer mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden ist. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen kann der Verbraucher eine angemessene Preisminderung oder die Auflösung des Vertrags verlangen. Bei nur geringfügigen Mängeln besteht kein Anspruch auf Vertragsauflösung.
Gesetzliche Verpflichtungen zur Bereitstellung von Aktualisierungen für Waren mit digitalen Elementen bleiben unberührt.
Für Verträge, auf die die ab 1. Oktober 2026 geltenden österreichischen Bestimmungen über die Förderung der Reparatur von Waren anzuwenden sind, gelten zusätzlich die dort vorgesehenen Rechte. Wird während der gesetzlichen Gewährleistungsfrist eine Verbesserung durch Reparatur durchgeführt, verlängert sich die Gewährleistungsfrist nach Maßgabe des Gesetzes einmalig um ein Jahr. Im Gewährleistungsfall wird der Verbraucher über sein gesetzliches Wahlrecht zwischen Verbesserung und Austausch sowie über die Rechtsfolgen einer Reparatur informiert.
Unternehmer
Unternehmer haben die Ware nach Ablieferung unverzüglich zu untersuchen und erkennbare Mängel unverzüglich schriftlich oder in Textform anzuzeigen. Verdeckte Mängel sind unverzüglich nach ihrer Entdeckung anzuzeigen. Die gesetzlichen Bestimmungen des § 377 UGB bleiben unberührt.
Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist zwölf Monate ab Übergabe, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde oder zwingendes Recht entgegensteht.
Garantien
Eine Herstellergarantie besteht zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung nur, wenn sie für das jeweilige Produkt ausdrücklich angeboten wird, und ausschließlich nach Maßgabe der jeweiligen Garantiebedingungen. Gesetzliche Gewährleistungsrechte werden durch eine Garantie nicht eingeschränkt.
§ 9 Transportschäden
Kunden werden gebeten, äußerlich erkennbare Transportschäden nach Möglichkeit beim Zusteller festzuhalten und den Verkäufer zeitnah zu verständigen. Das Unterlassen einer solchen Meldung hat für Verbraucher keine Auswirkungen auf ihre gesetzlichen Gewährleistungs- oder Schadenersatzrechte.
Für Unternehmer gelten ergänzend die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten, insbesondere § 377 UGB.
§ 10 Haftung
Der Verkäufer haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.
Die Haftung für Personenschäden, für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz sowie in allen anderen Fällen, in denen gesetzlich zwingend gehaftet wird, bleibt uneingeschränkt bestehen.
Gegenüber Verbrauchern werden gesetzliche Schadenersatzansprüche nicht über das gesetzlich zulässige Ausmaß hinaus beschränkt.
Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen, sofern dadurch keine wesentliche Vertragspflicht verletzt wird. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung gegenüber Unternehmern auf den vertragstypischen, bei Vertragsabschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
§ 11 Aufrechnung und Zurückbehaltung
Verbraucher können nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen aufrechnen. Dies gilt insbesondere für Gegenforderungen, die mit der Forderung des Verkäufers rechtlich zusammenhängen, vom Verkäufer anerkannt oder rechtskräftig festgestellt wurden, sowie im Fall der Zahlungsunfähigkeit des Verkäufers.
Unternehmer können nur mit Forderungen aufrechnen, die vom Verkäufer anerkannt oder rechtskräftig festgestellt wurden. Unternehmer dürfen Zurückbehaltungsrechte nur wegen Forderungen aus demselben Vertragsverhältnis ausüben.
Zwingende gesetzliche Rechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
§ 12 Besondere Bestimmungen für Unternehmer zu Rechnungsdaten und UID-Nummern
Die Bestimmungen dieses Paragrafen gelten ausschließlich für Unternehmer.
Der Unternehmer hat die für Bestellung und Rechnungslegung erforderlichen Unternehmensdaten vollständig und richtig anzugeben. Soll eine umsatzsteuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung in Anspruch genommen werden, sind die vollständigen Unternehmensdaten, eine zum maßgeblichen Zeitpunkt gültige UID-Nummer und erforderliche Nachweise grundsätzlich vor Ausführung der Lieferung bekannt zu geben.
Ob eine Lieferung umsatzsteuerfrei behandelt werden kann, richtet sich ausschließlich nach den gesetzlichen Voraussetzungen. Der Verkäufer ist berechtigt, insbesondere die Unternehmereigenschaft, die Gültigkeit der UID-Nummer, den Warenempfänger und die tatsächliche Warenbewegung zu prüfen und geeignete Nachweise anzufordern.
Nachträglich bekannt gegebene oder geänderte Unternehmensdaten und UID-Nummern werden geprüft. Sie begründen für sich allein weder einen Anspruch auf eine nachträgliche Änderung der Rechnung noch auf eine Änderung der umsatzsteuerlichen Behandlung. Gesetzliche Ansprüche auf Ausstellung oder Berichtigung einer Rechnung bleiben unberührt.
Beantragt ein Unternehmer später als 30 Kalendertage nach Rechnungsdatum eine freiwillige, steuer- und buchhaltungsrechtlich zulässige Änderung einer bereits auf Grundlage seiner Angaben richtig ausgestellten Rechnung, kann der Verkäufer für den zusätzlichen Prüfungs-, Verwaltungs- und Buchhaltungsaufwand ein pauschales Bearbeitungsentgelt von EUR 20,00 netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer verrechnen. Dies gilt nur, wenn die nachträgliche Änderung durch vom Unternehmer zu vertretende unrichtige, unvollständige oder verspätet bekannt gegebene Angaben veranlasst wurde, insbesondere hinsichtlich Firma, Rechnungsanschrift oder UID-Nummer.
Das Bearbeitungsentgelt wird nicht verrechnet, wenn die Änderung aufgrund eines Fehlers des Verkäufers oder aufgrund eines zwingenden gesetzlichen Berichtigungsanspruchs erforderlich ist. Eine gesetzlich geschuldete Rechnungsberichtigung wird nicht von der vorherigen Zahlung des Bearbeitungsentgelts abhängig gemacht. Dem Unternehmer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer zusätzlicher Aufwand entstanden ist.
§ 13 Zahlungsverzug
Bei Zahlungsverzug eines Verbrauchers gelten die gesetzlichen Verzugszinsen, derzeit grundsätzlich vier Prozent pro Jahr.
Bei Zahlungsverzug eines Unternehmers gelten, sofern der Unternehmer den Verzug zu vertreten hat, die gesetzlichen Verzugszinsen von derzeit 9,2 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz.
Der Kunde hat dem Verkäufer die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendigen und angemessenen Mahn-, Inkasso- und Rechtsverfolgungskosten zu ersetzen, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen dafür vorliegen. Die Geltendmachung eines nachweislich höheren Verzugsschadens bleibt im gesetzlich zulässigen Umfang vorbehalten.
§ 14 Alters-, Versand- und Verkaufsbeschränkungen
Soweit bestimmte Waren gesetzlichen Alters-, Besitz-, Erwerbs-, Versand- oder Einfuhrbeschränkungen unterliegen, werden sie nur an Kunden verkauft und ausgeliefert, die sämtliche gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.
Der Verkäufer ist berechtigt, geeignete Alters-, Identitäts- oder Berechtigungsnachweise anzufordern. Kann ein erforderlicher Nachweis nicht erbracht werden, kann der Verkäufer die Bestellung vor Vertragsannahme ablehnen oder nach Vertragsabschluss die gesetzlich vorgesehenen Rechte ausüben.
Der Verkäufer liefert keine Waren in Länder oder Gebiete, in denen deren Verkauf, Besitz, Versand oder Einfuhr nach den für den Verkäufer erkennbaren Umständen unzulässig ist.
§ 15 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Bei Verträgen mit Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dem Verbraucher dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
Für Klagen gegen Verbraucher gelten ausschließlich die gesetzlichen Gerichtsstände.
Für sämtliche Streitigkeiten aus Verträgen mit Unternehmern wird, soweit gesetzlich zulässig, die ausschließliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichts am Sitz des Verkäufers in Wien vereinbart. Der Verkäufer bleibt berechtigt, einen Unternehmer auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu klagen.
§ 16 Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen im gesetzlich zulässigen Umfang unberührt.
Gegenüber Verbrauchern tritt an die Stelle einer unwirksamen Bestimmung ausschließlich die jeweils anwendbare gesetzliche Regelung.